{"id":1815,"date":"2022-01-17T15:51:53","date_gmt":"2022-01-17T14:51:53","guid":{"rendered":"http:\/\/mhh-kardiologie.de.w01d58f8.kasserver.com\/presse-mediathek\/presseartikel\/presseartikel-aus-2020-copy\/"},"modified":"2023-02-01T08:52:43","modified_gmt":"2023-02-01T07:52:43","slug":"presseartikel-aus-2022","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/presse-mediathek\/presseartikel\/presseartikel-aus-2022\/","title":{"rendered":"Presseartikel aus 2022"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"presseartikel-aus-2021\">Presseartikel aus 2022<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Pressearchiv h\u00e4lt eine Vielzahl interessanter Berichte f\u00fcr Sie bereit.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-cover alignfull is-light\" style=\"min-height:325px;aspect-ratio:unset;\"><span aria-hidden=\"true\" class=\"has-weiss-background-color has-background-dim-100 wp-block-cover__gradient-background has-background-dim\"><\/span><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\"><div class=\"lazyblock-akkordeon-ZvsiGC wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"cardiacandpulmonaryfailuremechanicalunloadingandrepair\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"cardiacandpulmonaryfailuremechanicalunloadingandrepair\" tabindex=\"0\">\u201eCardiac and pulmonary failure: mechanical unloading and repair\u201c<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>Am 11. und 12. November fand das zweite internationale Symposium unserer <a href=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/forschung\/klinische-forschergruppe-311\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klinischen Forschungsgruppe (KFO 311)<\/a> unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. J. Bauersachs und Prof. T. Kempf in Hannover statt.<\/p>\n<p>Diskussionen der 80 Teilnehmenden wurden aktuelle Herausforderungen und innovative Therapien bei akutem und pr\u00e4terminalem Herz- und Lungenversagen besprochen. Das Symposium fokussierte sich auf die Kernthemen der KFO311, wie beispielsweise den Einblick in die biologischen Effekte der mechanischen Entlastung bei Herz- und Lungenversagen, die Entwicklung neuer biologischer und pharmakologischer Therapien und die Identifizierung innovativer Anwendungen zuk\u00fcnftiger Entlastungs- und Unterst\u00fctzungsstrategien. Es wurden vier erfolgreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler mit dem \u201eYoung Investigator Award\u201c der KFO311 ausgezeichnet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3812\" src=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image00040-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image00040-300x225.jpeg 300w, https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image00040-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image00040-768x576.jpeg 768w, https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image00040-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image00040-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <!--more-->Zahlreiche internationale und nationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgen aufmerksam verschiedene Vortr\u00e4ge<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3811\" src=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image1-2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image1-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image1-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image1-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image1-2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image1-2.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> Prof. Bauersachs und Prof. Kempf gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern des \u201eYoung Investigator Award\u201c<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/forschung\/klinische-forschergruppe-311\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur Klinischen Forschungsgruppe 311\u00a0<\/a><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-xUa44 wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"visite-dasgesundheitsmagazinvorhofflimmerndiagnoseundtherapie\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"visite-dasgesundheitsmagazinvorhofflimmerndiagnoseundtherapie\" tabindex=\"0\">Visite &#8211; Das Gesundheitsmagazin &quot;Vorhofflimmern: Diagnose und Therapie&quot;<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>Bis zu zwei Millionen Menschen leiden in Deutschland an Vorhofflimmern: Ihr Herz schl\u00e4gt unregelm\u00e4\u00dfig oder rast, dazu kommen unter Umst\u00e4nden Luftnot, Angstzust\u00e4nde und Schwindelattacken. Bei diesen Symptomen sollte schnell ein Arzt aufgesucht werden, denn jeder f\u00fcnfte Schlaganfall entsteht aufgrund von Vorhofflimmern. Prof. Bauersachs kl\u00e4rt im Podcast des NDR 1 \u00fcber Diagnose und Therapie dieser Herzkrankheit im Rahmen der Herzwochen auf.<\/p>\n<p>Den Beitrag h\u00f6ren Sie <strong><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndr1niedersachsen\/podcast3044.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier.<\/a><\/strong><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-1jf3ps wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"mitradioaktiversprsubstanzfibroseentwicklungvorhersagen\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"mitradioaktiversprsubstanzfibroseentwicklungvorhersagen\" tabindex=\"0\">Mit radioaktiver Sp\u00fcrsubstanz  Fibroseentwicklung vorhersagen<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p><strong>Arbeiten von Forschungsteams als \u201eImage of the Year\u201c geehrt<\/strong><\/p>\n<p>Jedes Jahr erleiden mehr als 300.000 Menschen in Deutschland einen Herz\u0002infarkt. Dabei wird das Organ nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt und Herzmuskelzellen sterben ab. Der K\u00f6rper setzt Reparaturprozesse in Gang und bildet vermehrt Bindegewebszel\u0002len \u2013 die Fibroblasten. Eine wichtige Rolle bei diesem Prozess spielt das Fibroblasten\u0002Aktivierungsprotein (FAP), das nach einem Infarkt stark hochreguliert wird und diese Vorg\u00e4nge steuert.<\/p>\n<p>Zwei Forschungsteams um Dr. Johanna Diekmann, klinische Wissenschaftlerin und Assistenz\u00e4rztin an der Klinik f\u00fcr Nuklearme\u0002dizin, und Dr. Tobias K\u00f6nig, Oberarzt an der Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie, ha\u0002ben mit molekularer Positronen-Emissions\u0002Tomografie(PET)-Bildgebung das Fibroblas\u0002ten-Aktivierungsprotein bei Patientinnen <br \/>und Patienten nach akutem Herzinfarkt un\u0002tersucht. Dabei fanden sie heraus, dass sich so die Fibroseentwicklung im Herzen und der weitere Krankheitsverlauf voraussagen lassen. Beim Kongress der nuklearmedizini\u0002schen Fachgesellschaft SNMMI (Society of Nuclear Medicine and Molecular Imaging) im kanadischen Vancouver wurden sie im Juni daf\u00fcr aus mehr als 1.000 eingereichten wissenschaftlichen Beitr\u00e4gen ausgew\u00e4hlt und mit der Auszeichnung \u201eImage of the Year\u201c geehrt.<\/p>\n<p><strong>Narbengewebe bildet sich \u00fcber Herzinfarktregion hinaus<\/strong><\/p>\n<p>Nach einem Herzinfarkt ersetzen Fibro\u0002blasten das gesch\u00e4digte Gewebe, um die Struktur des Herzens zu erhalten, und an der verletzten Stelle entsteht Narbengewebe. Eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Fibrose kann jedoch dazu f\u00fchren, dass der Herzmuskel versteift und nicht mehr so gut pumpt. Die Folge ist eine Herzschw\u00e4che, in der Fachsprache Herz\u0002insuffizienz genannt, ein Hauptgrund f\u00fcr sp\u00e4tere Erkrankungen und die sp\u00e4te Sterb\u0002lichkeit nach einem Herzinfarkt. \u201eMithilfe einer schwach radioaktiven Sp\u00fcrsubstanz, eines sogenannten Radiotracers, konnten wir die aktivierten Fibroblasten im Herzmus\u0002kel auffinden und mit PET-Bildgebung dar\u0002stellen\u201c, sagt Dr. Diekmann. \u201eDabei haben wir festgestellt, dass die fibrotische Region sich nicht nur im Kerngebiet des Herzinfarkts befindet, sondern deutlich dar\u00fcber <br \/>hinausgehen kann.\u201c Diese Beobachtung ist neu und wichtig f\u00fcr die weitere Prognose. \u201eOffenbar spielt nicht nur die Schwere des Herzinfarktes eine Rolle f\u00fcr das Risiko einer sp\u00e4teren Herzinsuffizienz, sondern auch die Gr\u00f6\u00dfe der Risikoregion um das Infarktge\u0002biet herum\u201c, erkl\u00e4rt Dr. K\u00f6nig.<\/p>\n<p>Die Forschungsteams aus der Nuklear\u0002medizin unter der Leitung von Klinikdirektor Professor Dr. Frank Bengel und der Kardio\u0002logie unter der Leitung von Klinikdirektor Professor Dr. Johann Bauersachs haben bei ihren Untersuchungen einen Tracer namens 68Ga-FAPI-46 eingesetzt, der am Uniklini\u0002kum Heidelberg f\u00fcr die PET-Bildgebung bei Krebspatientinnen und -patienten entwickelt worden ist. Dabei handelt es sich um ein mit Gallium radioaktiv markiertes Biomolek\u00fcl, das sich passgenau an FAP heftet. Dieses <br \/>Protein sitzt auf den aktivierten Fibroblasten und steuert die Gewebereparatur. \u201eDer Tra\u0002cer reichert sich genau dort im Herzen an, wo die Fibroseprozesse stattfinden\u201c, erkl\u00e4rt die Nuklearmedizinerin. \u201eJe mehr aktivierte Fibroblasten dort zu finden sind, desto mehr FAPI-Molek\u00fcle steuern auch dorthin, was auf dem PET-Bild dann als leuchtende Fl\u00e4che zu sehen ist.\u201c Die Daten aus dem PET wurden mit denen aus Herz-MRT-Untersuchungen verglichen. \u201eDurch die Methoden der Nuk\u0002learmedizin erhalten wir zus\u00e4tzliche Informa\u0002tion \u00fcber die fr\u00fchen molekularen Prozesse <br \/>au\u00dferhalb der Infarktregion, die an der Ent\u0002stehung einer Herzinsuffizienz ma\u00dfgeblich beteiligt sind\u201c, betont Dr. K\u00f6nig. So lie\u00dfen sich k\u00fcnftig nicht nur bessere Prognosen f\u00fcr das Risiko einer Herzschw\u00e4che stellen. Auch k\u00f6nnten die am besten geeigneten Patien\u0002tinnen und Patienten f\u00fcr antifibrotische The\u0002rapien ausgew\u00e4hlt werden. Diese Therapien befinden sich derzeit aber noch in der Ent\u0002wicklung. \u201eDas k\u00f6nnte die Behandlung nach einem Herzinfarkt einen gro\u00dfen Schritt vor\u0002anbringen\u201c, sagt der Kardiologe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/MHHInfo_Koenig.pdf\">Zum Artikel<\/a><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-1CmErI wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"geballtekompetenzfrselteneerkrankung\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"geballtekompetenzfrselteneerkrankung\" tabindex=\"0\">Geballte Kompetenz f\u00fcr seltene Erkrankung<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>Im Amyloidose-Zentrum Niedersachsen bietet die MHH den Betroffenen Diagnostik und Therapie<\/p>\n<p>Die Amyloidose ist eine seltene Erkrankung, die einzelne Organe und K\u00f6rperregionen oder auch den ganzen Organismus betreffen kann. Die Ursache sind fehlgefaltete Eiwei\u00dfmolek\u00fcle, die sich im K\u00f6rper ablagern. Da die Erkrankung viele Unterformen hat und die Betroffenen unter sehr unterschiedlichen Symptomen leiden k\u00f6nnen, dauert es meist lange, bis eine Amyloidose sicher diagnostiziert wird und mit einer zielgerichteten Behandlung begonnen werden kann. Oft ist die Erkrankung dann schon weit fortgeschritten. Diesen Zustand m\u00f6chte die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) \u00e4ndern. Das dort gegr\u00fcndete Amyloidose-Zentrum Niedersachsen bietet Patientinnen und Patienten Diagnostik, Betreuung und Therapie an einem Standort. Dabei arbeiten viele Fachleute interdisziplin\u00e4r zusammen.<\/p>\n<h4>Eiwei\u00dffragmente lagern sich ab<\/h4>\n<p>Amyloide sind Eiwei\u00dffragmente, die der K\u00f6rper produziert und normalerweise auch wieder abbaut. \u201eBei einer Amyloidose findet dieser Abbau nicht statt. Die Eiwei\u00dffragmente sind fehlgefaltet, sie ballen sich zusammen und lagern sich im Gewebe ab\u201c, erkl\u00e4rt Professor Dr. Thomas Skripuletz, Oberarzt an der Klinik f\u00fcr Neurologie mit Klinischer Neurophysiologie. Die Ablagerungen f\u00fchren auf Dauer zu Einschr\u00e4nkungen der Organfunktion. \u201eDas klinische Beschwerdebild h\u00e4ngt davon ab, wo und wie stark die Ablagerungen stattfinden\u201c, erl\u00e4utert Professor Dr. Udo Bavendiek, Oberarzt an der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/kliniken-und-spezialzentren\/klinik-fuer-kardiologie-und-angiologie\">Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie<\/a>. \u201eDie Erkrankung kann sich im Grunde an allen Organen zeigen. Besonders h\u00e4ufig sind aber Herz, Nieren, Leber und periphere Nervenbahnen betroffen.\u201c<\/p>\n<h4>Sehr unterschiedliche Symptome<\/h4>\n<p>Bekannt sind mehrere Unterformen der Amyloidose. Die h\u00e4ufigsten sind die AL-Amyloidose, die auf bestimmte Bluterkrankungen zur\u00fcckgeht, und die Transthyretin-Amyloidose. Bei der famili\u00e4ren Transthyretin-Amyloidose handelt es sich um eine vererbte Erkrankung, bei der ein abnormes Transthyretin-Protein in der Leber gebildet wird. Au\u00dferdem gibt es eine altersabh\u00e4ngige Form der Transthyretin-Amyloidose, von der haupts\u00e4chlich Seniorinnen und Senioren betroffen sind. Die Symptome der Amyloidose sind sehr unterschiedlich \u2013 je nach betroffenem Organ und Erkrankungsstadium. Sie reichen von leicht bis lebensbedrohlich. Ablagerungen im Herzmuskel beispielsweise k\u00f6nnen zu Herzinsuffizienz, aber auch Herzrhythmusst\u00f6rungen f\u00fchren. Ansammlungen am peripheren Nervensystem k\u00f6nnen Polyneuropathien mit L\u00e4hmungen und Muskelschwund zur Folge haben.<\/p>\n<h4>Interdisziplin\u00e4re Kooperation<\/h4>\n<p>Professor Skripuletz als Neurologe und Professor Bavendiek als Kardiologe sind die hauptverantwortlichen Koordinatoren im Amyloidose-Zentrum Niedersachsen. Um die gesamte Bandbreite der Amyloidose-Erkrankungen und ihrer Symptome abdecken zu k\u00f6nnen, sind Expertinnen und Experten von zehn weiteren Kliniken und Institute der MHH mit im Boot. Dazu geh\u00f6ren Fachleute aus der H\u00e4matologie, Nephrologie, Gastroenterologie, Immunologie, Nuklearmedizin, Pathologie, Plastischen Chirurgie, Kinderheilkunde, Humangenetik und Radiologie. Alle Beteiligten arbeiten in enger Kooperation. \u201eDie Diagnostik und die Behandlung der Amyloidose sind sehr aufw\u00e4ndig. Die Infrastruktur daf\u00fcr ist in einem Zentrum einfach besser\u201c, sagt Professor Bavendiek. Das Amyloidose-Zentrum Niedersachsen ist in das Zentrum f\u00fcr Seltene Erkrankungen (ZSE) der MHH eingebettet. Es wurde Ende 2020 gegr\u00fcndet, mittlerweile werden dort rund 200 Patientinnen und Patienten mit Amyloidose betreut. Seit der Gr\u00fcndung des Zentrums steigen die Zahlen und Zuweisungen stetig.<\/p>\n<h4>Datenbank und Forschung<\/h4>\n<p>In Zukunft soll das Amyloidose-Zentrum Niedersachsen weiter ausgebaut werden. Geplant sind beispielsweise eine feste Sprechstunde f\u00fcr Betroffene und eine Datenbank mit Biobanking, das hei\u00dft mit der Lagerung und Auswertung von Biomaterialien wie beispielsweise Blut- und Gewebeproben. Gleichzeitig wird an der MHH auch intensiv zu der Erkrankung geforscht. \u201eDabei untersuchen wir vor allem die Ursachen der Amyloidose, die Wirkung von Medikamenten gegen die Erkrankung und die Entwicklung der Patienten w\u00e4hrend der Therapie\u201c, erkl\u00e4rt Professor Skripuletz.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/presse-news\/geballte-kompetenz-fuer-seltene-erkrankung\">Zum Artikel<\/a><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-Z1uxSIJ wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"bestrahlunggegenherzrhythmusstrungen\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"bestrahlunggegenherzrhythmusstrungen\" tabindex=\"0\">Bestrahlung gegen Herzrhythmusst\u00f6rungen<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p><strong>Kooperation zwischen Strahlentherapie und Kardiologie: MHH-Experten erzielen Erfolge mit innovativer Behandlungsmethode<\/strong><\/p>\n<p>Strahlentherapie \u2013 die meisten Menschen denken dabei an die Behandlung einer Krebserkrankung. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) werden jetzt Strahlen eingesetzt, um Patientinnen und Patienten mit Herzrhythmusst\u00f6rungen zu helfen. Mit Hochpr\u00e4zisionsbestrahlung aus Linearbeschleunigern wird genau die Stelle im Herzmuskel behandelt, die f\u00fcr die Rhythmusst\u00f6rung verantwortlich ist. Das Verfahren ist relativ neu und wird in Deutschland nur in wenigen Kliniken durchgef\u00fchrt. Es eignet sich f\u00fcr Betroffene, die sehr schwer erkrankt sind und bei denen die herk\u00f6mmlichen Therapiemethoden nicht ausreichen. Bei der Behandlungsmethode arbeiten Experten der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/strahlentherapie\">Klinik f\u00fcr Strahlentherapie und Spezielle Onkologie<\/a>\u00a0unter der Leitung von Professor Dr. Hans Christiansen und der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/kliniken-und-spezialzentren\/klinik-fuer-kardiologie-und-angiologie\">Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie<\/a>\u00a0unter der Leitung von Professor Dr. Johann Bauersachs eng zusammen.<br \/><br \/>In Deutschland werden jedes Jahr rund 400.000 Menschen wegen Herzrhythmusst\u00f6rungen in eine Klinik eingewiesen. Eine h\u00e4ufige Form der Erkrankung ist die sogenannte ventrikul\u00e4re Tachykardie, bei der die Rhythmusst\u00f6rungen von Narbenarealen im Herzmuskel ausgehen. F\u00fcr die Behandlung gibt es mehrere M\u00f6glichkeiten. Dazu geh\u00f6ren Medikamente, die Implantation eines Defibrillators, der bei Kammerflimmern durch Schockabgabe den Herzrhythmus wieder reguliert, sowie die Katheterablation. Bei einer Ablation werden die vernarbten Herzmuskelbereiche \u00fcber spezielle Katheter ver\u00f6det. \u201eDennoch gibt es Patientinnen und Patienten, die trotz der insgesamt sehr guten Behandlungsm\u00f6glichkeiten weiterhin lebensbedrohliche Herzrhythmusst\u00f6rungen haben\u201c, erkl\u00e4rt Professor Dr. David Duncker, Leiter des Hannover Herzrhythmus Centrums (HHC) der Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie.<\/p>\n<h4>Immer wieder l\u00f6ste der Defibrillator aus<\/h4>\n<p>Einer der Betroffenen ist Gerd W. Aufgrund einer Herzinsuffizienz, auch Herzschw\u00e4che genannt, leidet er seit 2006 an Herzrhythmusst\u00f6rungen. \u201eDamals bekam ich Byp\u00e4sse und mir wurde ein Defibrillator implantiert. Zun\u00e4chst lief alles gut. Nach einigen Jahren setzten die Rhythmusst\u00f6rungen jedoch sp\u00fcrbar ein\u201c, erinnert sich der 55-J\u00e4hrige aus der Region Hannover. 2019 und 2021 hatte er so schwere St\u00f6rungen, dass der Defibrillator ausl\u00f6ste. Die k\u00f6rperlich und psychisch stark belastenden Zwischenf\u00e4lle ereigneten sich immer wieder, so dass weitere Medikamente zur Stabilisierung des Herzrhythmus hinzukamen. Wenig sp\u00e4ter wurde die erste Katheterablation durchgef\u00fchrt. Doch es ging weiter. Im September 2021 erlebte er die bis dato schwerste Herzrhythmusst\u00f6rung \u2013 wie ein Sturm l\u00f6ste der Defibrillator einen Schock nach dem anderen aus, um das Herz wieder in den richtigen Rhythmus zu bringen. Jedes Ausl\u00f6sen des Defibrillators brachte Gerd W. wieder auf die Intensivstation. \u201eNach einer zweiten Katheterablation und einer zwischenzeitlichen Rehabilitation habe ich mich gedanklich immer mehr mit einer Hochpr\u00e4zisionsbestrahlung besch\u00e4ftigt\u201c, sagt Gerd W. Nach einer ausf\u00fchrlichen interdisziplin\u00e4ren Beratung durch Dr. Roland Merten, Oberarzt der Klinik f\u00fcr Strahlentherapie und Spezielle Onkologie und die Spezialisten des Hannover Herzrhythmus Centrums der Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie, entschloss er sich, das Verfahren anwenden zu lassen.<br \/><br \/>\u201eBei der Katheterablation k\u00f6nnen nicht alle Bereiche des Herzmuskels erreicht werden. Da kann die Hochpr\u00e4zisionsbestrahlung ihre Vorteile ausspielen\u201c, erl\u00e4utert Dr. Stephan Hohmann, Oberarzt Rhythmologie am Hannover Herzrhythmus Centrum. Die Hochpr\u00e4zisionsbestrahlung mithilfe eines Linearbeschleunigers ist bisher vor allem zur Behandlung von Tumoren, beispielsweise Hirnmetastasen, bekannt. \u201eWir k\u00f6nnen die hochenergetische Strahlung mit millimetergenauer Pr\u00e4zision auf den gew\u00fcnschten Zielpunkt bringen. So wird der Effekt auf das kranke Gewebe maximiert und das umliegende Gewebe geschont\u201c, erkl\u00e4rt Professor Dr. Hans Christiansen, Direktor der Klinik f\u00fcr Strahlentherapie und Spezielle Onkologie. Bei der Hochpr\u00e4zisionsbestrahlung gegen Herzrhythmusst\u00f6rungen trifft die Strahlung exakt auf die f\u00fcr die St\u00f6rungen verantwortlichen vernarbten Herzmuskelareale und sorgt f\u00fcr einen Umbau des Gewebes. Die Strahlung kann aus vielen verschiedenen Winkeln und in unterschiedlich hoher Dosis auf das Areal treffen. Der bildgef\u00fchrte Eingriff dauert zwar nur wenige Minuten, muss in der Klinik f\u00fcr Strahlentherapie auf der Basis der 3-D-Bilddaten aus der rhythmologischen Katheteruntersuchung aber aufw\u00e4ndig vorbereitet werden. Ein Medizinphysiker ben\u00f6tigt etwa einen Tag, um am Rechner ein 3-D-Modell zu konstruieren, mit dessen Hilfe die Strahlung genau das gew\u00fcnschte Ziel erreicht. Und die medizinisch-technischen Assistentinnen m\u00fcssen die Patientinnen und Patienten millimetergenau platzieren.<\/p>\n<h4>Alle Patientinnen und Patienten profitierten von Verfahren<\/h4>\n<p>Die Hochpr\u00e4zisionsbestrahlung gegen Herzrhythmusst\u00f6rungen ist ein einmaliger und schmerzloser Vorgang. \u201eDa es sich im Gegensatz zur Katheterablation um ein nichtinvasives Verfahren handelt, eignet es sich auch f\u00fcr Patientinnen und Patienten, die zu krank f\u00fcr einen invasiven Eingriff sind\u201c, stellt Professor Duncker fest. Die Kardiologen und die Strahlentherapeuten der MHH haben das neue Behandlungsverfahren interdisziplin\u00e4r bisher bei f\u00fcnf Patientinnen und Patienten angewendet und sind damit eines der erfahrensten Zentren in Europa. \u201eAlle haben davon profitiert. Wenn die Rhythmusst\u00f6rungen auch nicht immer vollst\u00e4ndig verschwanden, so konnten die H\u00e4ufigkeit und die St\u00e4rke doch deutlich reduziert werden. Das ist ein Riesengewinn f\u00fcr die Betroffenen\u201c, erkl\u00e4rt Professor Duncker.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/presse-news\/bestrahlung-gegen-herzrhythmusstoerungen\">Zum Artikel<\/a><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-Z2amgbk wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"rtselderherzreparaturgelst\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"rtselderherzreparaturgelst\" tabindex=\"0\">R\u00e4tsel der Herzreparatur gel\u00f6st<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>Mehr als 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Dabei wird der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt, und ein Teil des Herzmuskelgewebes stirbt ab und vernarbt. Eine massive Herzschw\u00e4che (Herzinsuffizienz) bis hin zu Herzversagen sind m\u00f6gliche Folgen. Anders als die Leber kann sich das Herz eines erwachsenen Menschen kaum regenerieren. Es ist allerdings in der Lage, Reparaturvorg\u00e4nge in Gang zu setzen. Wie sie genau ablaufen, war bisher nicht bekannt. Daher gibt es auch noch keine Medikamente, mit denen sich die Heilung gezielt f\u00f6rdern l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Jetzt hat ein Forschungsteam um Professor Dr. Kai Wollert, Leiter der Molekularen und Translationalen Kardiologie an der Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), herausgefunden, welche Zellen an der Herzreparatur beteiligt sind und wie sie miteinander kommunizieren. Die Forschenden haben einen neuen Botenstoff entdeckt, der die Wundheilung steuert und so einen Ansatz f\u00fcr eine neue Therapie aufgezeigt. Die Forschungsarbeit ist in Science erschienen, einer der weltweit angesehensten Fachzeitschriften f\u00fcr Naturwissenschaften.<\/p>\n<h4>Neuer Mechanismus der Zellkommunikation gefunden<\/h4>\n<p>Im Fokus der Untersuchung steht der Rezeptor KIT. Das Protein wird von verschiedenen Zellen gebildet, unter anderem den blutbildenden Stammzellen im Knochenmark. Hier spielt KIT als Bindungsstelle f\u00fcr den sogenannten Stammzellfaktor eine wichtige Rolle. Dieser Botenstoff aktiviert die KIT-positiven Stammzellen und f\u00fchrt dazu, dass sich aus ihnen die verschiedenen Zellen des Blutes entwickeln. Auch im Herzen kommen KIT-positive Zellen vor. \u201eDas sind allerdings keine Stammzellen, wie lange vermutet, sondern Gef\u00e4\u00dfzellen\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Marc Reboll, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Molekularen und Translationalen Kardiologie und Erstautor der Studie. Die KIT-positiven Gef\u00e4\u00dfzellen sorgen nach einem Infarkt daf\u00fcr, dass sich neue Herzgef\u00e4\u00dfe ausbilden. Doch der f\u00fcr die KIT-Aktivierung notwendige Stammzellfaktor l\u00e4sst sich im Herzen kaum nachweisen. Diesen Widerspruch haben die Forschenden nun aufgel\u00f6st. Sie entdeckten im Herzen einen neuen Botenstoff, der ebenso passgenau an den KIT-Rezeptor binden kann und den Reparaturprozess in Gang setzt: das Protein Meteorin-like (METRNL).<\/p>\n<h4>METRNL regt Gef\u00e4\u00dfbildung an und vermindert die Narbenbildung<\/h4>\n<p>\u201eNach einem Infarkt reagiert das Immunsystem mit einer Entz\u00fcndungsreaktion\u201c, erl\u00e4utert Professor Wollert. \u201eDie Entz\u00fcndungszellen produzieren METRNL, welches die KIT-positiven Gef\u00e4\u00dfzellen zur Bildung neuer Blutgef\u00e4\u00dfe anregt.\u201c Untersuchungen im Mausmodell zeigten, das ohne METRNL die Herzreparatur nicht mehr funktionierte. Wurden M\u00e4use hingegen mit METRNL behandelt, bildeten sich neue Gef\u00e4\u00dfe im Infarktgebiet. \u201eDadurch wird die Narbenbildung gemildert und eine schwere Herzinsuffizienz verhindert\u201c, betont der Kardiologe. Der neu entdeckte Botenstoff k\u00f6nnte nun der entscheidende Baustein zu einem Medikament sein, das die Herzreparatur gezielt unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Den Artikel finden Sie <a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/presse-news-detailansicht\/mhh-raetsel-der-herzreparatur-geloest\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier.<\/a><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-flyer-G6b5L wp-block-lazyblock-akkordeon-flyer\"><input id=\"wieskelettmuskelndasherzschtzen\" class=\"hide akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\"><div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\"><label for=\"wieskelettmuskelndasherzschtzen\">Wie Skelettmuskeln das Herz sch\u00fctzen<\/label><div class=\"akkordeon-bar\"><\/div><\/div><div class=\"akkordeon-content\"><div class=\"akkordeon-inner-content\"><div class=\"wp-block-columns flyer\"><div class=\"wp-block-column\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Unbenannt.png\" alt=\"Unbenannt\" style=\"margin-right: 20px; display: block;\"><\/div><div class=\"wp-block-column\" style=\"margin-left: 20px;\"><p style=\"margin-bottom: 8px;\"><strong>Titel<\/strong><\/p><p style=\"margin-bottom: 24px;\">Wie Skelettmuskeln das Herz sch\u00fctzen<\/p><p style=\"margin-bottom: 8px;\"><strong>Download<\/strong><\/p><p><a href=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Wie-Skelettmuskeln-das-Herz-schuetzen_Artikel.pdf\" target=\"_blank\">Wie-Skelettmuskeln-das-Herz-schuetzen_Artikel.pdf (82KB)<\/a><\/p><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-Z2q1NeE wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"spezialistenfrherzinsuffizienz\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"spezialistenfrherzinsuffizienz\" tabindex=\"0\">Spezialisten f\u00fcr Herzinsuffizienz<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <h3><strong>Fortbildung: Herzinsuffizienz Netzwerk Niedersachsen und Klinik f\u00fcr Kardiologie schulen online bundesweit Fachkr\u00e4fte<\/strong><\/h3>\n<p>Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an Herzinsuffizienz, umgangssprachlich auch Herzschw\u00e4che genannt. Bei Herzinsuffizienz l\u00e4sst die Pumpkraft des Herzens allm\u00e4hlich nach. Unbehandelt schreitet die Erkrankung weiter fort und die Symptome nehmen zu. Sie ist der h\u00e4ufigste Grund f\u00fcr Krankenhausaufenthalte. \u201eMenschen mit Herzinsuffizienz sind eine sehr wichtige Patientengruppe und k\u00f6nnen am besten in Netzwerken, in denen viele Fachleute und Einrichtungen zusammenarbeiten, versorgt werden\u201c, erkl\u00e4rt Professor Dr. Tibor Kempf, Leitender Oberarzt der Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie. Eine zentrale Rolle bei der Betreuung dieser Patientinnen und Patienten spielen die Medizinischen Fachangestellten (MFA) und die Pflegefachkr\u00e4fte. Damit sie gut auf ihre Aufgabe vorbereitet sind, bietet die Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie die Online-Fortbildung \u201eSpezialisierte Herzinsuffizienz-Assistenz\u201c an. Der erste Kursus mit 25 Teilnehmenden aus ganz Deutschland wurde im M\u00e4rz beendet, ein zweiter soll folgen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3525 alignright\" src=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Assistenz_Herzinsuffizienz_2-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Assistenz_Herzinsuffizienz_2-300x200.jpg 300w, https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Assistenz_Herzinsuffizienz_2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Assistenz_Herzinsuffizienz_2-768x512.jpg 768w, https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Assistenz_Herzinsuffizienz_2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Assistenz_Herzinsuffizienz_2-2048x1366.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><strong>Rundum optimale Betreuung<\/strong><\/p>\n<p>Die Herzinsuffizienz ist ein komplexes Leiden. Viel Betroffene haben zus\u00e4tzlich Begleiterkrankungen wie die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Nierenschw\u00e4che und Diabetes mellitus. \u201eDiese Patientinnen und Patienten m\u00fcssen rundum optimal betreut werden\u201c, erkl\u00e4rt Professor Kempf. Die Medizinischen <br \/>Fachangestellten und Pflegefachkr\u00e4fte bilden dabei die Schnittstelle zwischen Facharztpraxen, Fachkliniken und Reha-Einrichtungen, sind f\u00fcr die Schulung der <br \/>Patientinnen und Patienten verantwortlich und sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei der Nachsorge. <br \/>Da ist Fachwissen gefragt \u2013 zum Beispiel \u00fcber die Ursachen und die Diagnostik der Herzinsuffizienz, medikament\u00f6se und chirurgische Therapien, Management der Begleiterkrankungen, psychologische Faktoren, Telefonmonitoring und Coaching.<\/p>\n<p>All diese Themen werden bei der Fortbildung \u201eSpezialisierte Herzinsuffizienz-Assistenz\u201c behandelt. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Kardiologie entwickelt und der Kursus an der MHH in Kooperation mit dem Herzinsuffizienz Netzwerk Niedersachsen geplant. Die Leitung dieses Kurses haben Klinikdirektor Professor Dr. Johann Bauersachs und Professor Kempf. Gemeinsam mit der Koordinatorin des Kurses, Anna Katharina Schr\u00f6der, f\u00fchrt Professor Kempf das Seminar durch. Der Unterricht erfolgt interdisziplin\u00e4r von \u00c4rztinnen, \u00c4rzten und erfahrenem Herzinsuffizienz-Assistenzpersonal. \u201eNeben interaktiven Vorlesungen gibt es praktische \u00dcbungen, Gruppenarbeit und eine Online-Lernplattform\u201c, erl\u00e4utert Anna Katharina Schr\u00f6der. \u201eWir m\u00f6chten, dass die Teilnehmenden nach dem Kursus die Betroffenen individuell, empathisch und professionell betreuen k\u00f6nnen.\u201c An der ersten Fortbildung nahmen sowohl Interessierte aus kardiologischen Praxen als auch aus Fachkliniken teil. Das Seminar besteht aus vier ganzt\u00e4gigen Modulen. Den Abschluss bildet eine kleine Pr\u00fcfung. Bei Bestehen erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Kardiologie<\/p>\n<p>Zum Artikel geht es <a href=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/HI-Assistenz.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier.<\/a><\/p>\n<p>Informationen erhalten Interessierte bei Anna Katharina Schr\u00f6der (schroeder.anna@mh-hannover.de) und unter <a href=\"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/stiftung-veranstaltungen\/online-kurs-spezialisierte-herzinsuffizienz-assistenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.mhh-kardiologie.de\/hi-assistenz-kurs<\/a>.<\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Presseartikel aus 2022 Das Pressearchiv h\u00e4lt eine Vielzahl interessanter Berichte f\u00fcr Sie bereit.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1297,"menu_order":113,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"block":"%5B%5D","footnotes":""},"class_list":["post-1815","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1815"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1815\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3981,"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1815\/revisions\/3981"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}