{"id":5663,"date":"2025-02-19T10:26:06","date_gmt":"2025-02-19T09:26:06","guid":{"rendered":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/presse-mediathek\/presseartikel\/presseartikel-aus-2024-copy\/"},"modified":"2025-12-22T13:52:58","modified_gmt":"2025-12-22T12:52:58","slug":"presseartikel-aus-2025","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/presse-mediathek\/presseartikel\/presseartikel-aus-2025\/","title":{"rendered":"Presseartikel aus 2025"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"presseartikel-aus-2021\">Presseartikel aus 2025<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Pressearchiv h\u00e4lt eine Vielzahl interessanter Berichte f\u00fcr Sie bereit.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-cover alignfull is-light\" style=\"min-height:325px;aspect-ratio:unset;\"><span aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-cover__background has-weiss-background-color has-background-dim-100 has-background-dim\"><\/span><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\"><div class=\"lazyblock-akkordeon-1M8DDT wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"videobeitragsavingmotherhearts-neuetherapiengegenmttersterblichkeit\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"videobeitragsavingmotherhearts-neuetherapiengegenmttersterblichkeit\" tabindex=\"0\">Videobeitrag: Saving Mother Hearts &#8211; Neue Therapien gegen M\u00fcttersterblichkeit<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>Um die Risiken einer speziellen Herzerkrankung, die einige M\u00fctter rund um die Entbindung erleiden, und neue Wege zum Erkennen und Behandeln ging es beim Herrenhausen Late am 16. Dezember 2025. Hier k\u00f6nnen Sie den Videomitschnitt ansehen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.volkswagenstiftung.de\/de\/veranstaltungen\/saving-mother-hearts-neue-therapien-gegen-muettersterblichkeit\">Artikel<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/live\/ixqdUIQ4Dwg\">Videobeitrag<\/a><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-2lnBlF wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"herzdateninechtzeitbertragen\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"herzdateninechtzeitbertragen\" tabindex=\"0\">Herzdaten in Echtzeit \u00fcbertragen<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>Innovation in der Kardiologie: Herzdaten gelangen in Echtzeit in die elektronische Patientenakte. Die MHH setzte die Technik weltweit erstmalig um.<\/p>\n<div class=\"news-detail__media\">\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Copyright: Kardiologie\/MHH\" src=\"https:\/\/www.mhh.de\/fileadmin\/_processed_\/a\/0\/csm_2025-11-26_P_Kardiologie_neue_Moeglichkeit_der_Integration_von_EKG-Daten-1200px_4561df7231.jpg\" alt=\"\" width=\"897\" height=\"505\" \/>Klinikdirektor Professor Dr. Johann Bauersachs (links) und Professor Dr. David Duncker zeigen, wie einfach es geht: Finger aufs Ger\u00e4t legen und schon werden die EKG-Daten erfasst. Copyright: Kardiologie\/MHH<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Eine Patientin oder ein Patient hat zu Hause pl\u00f6tzlich Vorhofflimmern und der Arzt oder die \u00c4rztin in der betreuenden Fachklinik kann fast zeitgleich die aufgezeichneten Daten des Elektrokardiogramms (EKG) auswerten \u2013 im Hannover Herzrhythmus Centrum (HHC) der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/kliniken-und-spezialzentren\/klinik-fuer-kardiologie-und-angiologie\">Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie<\/a>\u00a0der MHH ist das m\u00f6glich. Die technische Neuerung setzte das HHC weltweit erstmalig um. Sie ist ein gro\u00dfer Schritt, um die Behandlung von Menschen mit Herzrhythmusst\u00f6rungen zu verbessern.<\/p>\n<h4><strong>Vorhofflimmern ist weit verbreitet<\/strong><\/h4>\n<p>Statistisch gesehen entwickelt jeder dritte Mensch ein Vorhofflimmern, meist im fortgeschrittenen Alter. Das Herz schl\u00e4gt dann zu schnell und unregelm\u00e4\u00dfig. Vorhofflimmern ist die h\u00e4ufigste Herzrhythmusst\u00f6rung und kann das Risiko f\u00fcr Herzschw\u00e4che und Schlaganf\u00e4lle erh\u00f6hen. Die Diagnosestellung ist jedoch nicht immer einfach. \u201eDie neue technische L\u00f6sung erleichtert die Erkennung von Vorhofflimmern und anderen Herzrhythmusst\u00f6rungen deutlich\u201c, erkl\u00e4rt Professor Dr. David Duncker. Das funktioniert so: Das EKG-Ger\u00e4t des Patienten ist mit dessen Handy gekoppelt, auf dem die EKG-Daten aufgezeichnet werden. Mithilfe eines Codes werden diese Daten dann vom Handy in die EKG-Software des HHC \u00fcbertragen, sie gelangen automatisch in die elektronische Patientenakte. Eine manuelle Dateneingabe oder ein Faxversand entf\u00e4llt.<\/p>\n<h4><strong>Schnellere Diagnosen<\/strong><\/h4>\n<p>Der behandelnde Arzt kann fast in Echtzeit auf die EKGs zugreifen, sie mit fr\u00fcheren vergleichen und auswerten. \u201eDurch die direkte \u00dcbertragung k\u00f6nnen wir schneller Diagnosen stellen und die notwendige Therapie einleiten. Au\u00dferdem wird die Nachsorge erleichtert\u201c, erkl\u00e4rt Professor Duncker. \u201eMit der neuen Technik bringen wir die Herzrhythmusversorgung n\u00e4her an die Patienten.\u201c F\u00fcr die Patientinnen und Patienten wiederum ist es beruhigend zu wissen, dass ihre EKGs sofort \u00e4rztlich \u00fcberpr\u00fcft werden k\u00f6nnen und nicht erst, wenn sie zur n\u00e4chsten Kontrolluntersuchung in die Klinik kommen.<\/p>\n<h4><strong>Weniger Klinikaufenthalte<\/strong><\/h4>\n<p>Die Neuerung beruht auf einer Kooperation mit den Medizintechnik-Unternehmen GE HealthCare und AliveCor. Sie tr\u00e4gt insgesamt dazu bei, die Versorgung der Herzpatienten zu verbessern und die Zahl erneuter Klinikaufenthalte zu reduzieren. Nach jeweils vier Wochen werden andere geeignete Patienten damit ausgestattet.<\/p>\n<p><strong>Text: Tina G\u00f6tting<\/strong><\/p>\n<p>Den ganzen Artikel finden Sie auch <a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/presse-news\/immer-nah-am-herzschlag\"><strong>hier.<\/strong><\/a><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-1HvjcR wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"neuemglichkeitzurdiagnoseundtherapienachherzinfarkt\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"neuemglichkeitzurdiagnoseundtherapienachherzinfarkt\" tabindex=\"0\">Neue M\u00f6glichkeit zur Diagnose und Therapie nach Herzinfarkt<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>MHH-Studie: Untersuchung von Entz\u00fcndungsreaktion mit PET\/CT-Bildgebung erm\u00f6glicht individuelle Prognose und personalisierte Behandlungsstrategien<\/p>\n<div class=\"news-detail__media\">\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Copyright: Karin Kaiser\/MHH\" src=\"https:\/\/www.mhh.de\/fileadmin\/_processed_\/9\/5\/csm_2025-11-25_P__CXCR4-PETCT_zur_Prognose_nach_Myokardinfarkt-1200px_312e0268ba.jpg\" alt=\"Eine \u00c4rztin und ein Arzt im wei\u00dfen Kittel stehen neben einem Bildschirm mit Aufnahmen einer infarktgesch\u00e4digten Herzregion.\" width=\"1066\" height=\"800\" \/><\/div>\n<p class=\"news-img-caption\">Haben neue Bildgebungsverfahren eingesetzt, um die infarktgesch\u00e4digte Herzregion genauer zu untersuchen: Dr. Johanna Diekmann und Dr. Tobias K\u00f6nig. Copyright: Karin Kaiser\/MHH<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Jedes Jahr erleiden in Deutschland mehr als 300.00 Menschen einen Herzinfarkt, in der Fachsprache akuter Myokardinfarkt (AMI) genannt. Dabei stirbt ein Teil des Herzmuskelgewebes der linken Herzkammer ab, die das sauerstoffreiche Blut in den K\u00f6rper pumpt. Diese Verletzung ruft das Immunsystem auf den Plan: Spezialisierte wei\u00dfe Blutk\u00f6rperchen (Leukozyten) l\u00f6sen eine Entz\u00fcndungsreaktion im Herzmuskel aus, bei der das besch\u00e4digte Gewebe abgebaut wird und setzen so den Heilungsprozess in Gang. Ist die Entz\u00fcndungsreaktion zu stark, steigt f\u00fcr die Patientinnen und Patienten jedoch das Risiko einer chronischen Herzschw\u00e4che (Herzinsuffizienz). Ein Forschungsteam um Professor Dr. Frank Bengel, Direktor der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/kliniken-der-mhh\/klinik-fuer-nuklearmedizin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klinik f\u00fcr Nuklearmedizin<\/a>\u00a0der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und Professor Dr. Johann Bauersachs, Direktor der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/kliniken-und-spezialzentren\/klinik-fuer-kardiologie-und-angiologie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie<\/a>, hat diese Entz\u00fcndungsreaktion nun genauer untersucht. Dabei lie\u00dfen sich mit Hilfe einer hochaufl\u00f6senden, molekularen Bildgebungstechnik nicht nur die individuellen Krankheitsverl\u00e4ufe vorhersagen, sondern auch die jeweils erforderliche Behandlung auf die einzelnen Patientinnen und Patienten abstimmen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift \u201eJournal of Nuclear Medicine\u201c ver\u00f6ffentlicht. Die wissenschaftliche Studie ist zudem als Titelthema der Novemberausgabe des Magazins ausgezeichnet worden.<\/p>\n<h4>CXCR4-Bindungsstellen steuern Entz\u00fcndungszellen<\/h4>\n<p>Im Zentrum der Untersuchungen standen bestimmte Proteine in der Oberfl\u00e4chenmembran von wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen. Diese Rezeptoren namens CXCR4 dienen als Bindungsstellen f\u00fcr kleine Signalproteine, die bei den Leukozyten eine Wanderbewegung ausl\u00f6sen. In fr\u00fcheren Untersuchungen am Mausmodell konnten die Forschenden bereits zeigen, dass CXCR4 nach einem Infarkt zeitweise hochreguliert ist. Sie vermuteten, dass dies beim Menschen ebenso ist und eine Vorhersage der sch\u00e4dlichen Umbauprozesse in der linken Herzkammer und damit die verbleibende Herzfunktion erm\u00f6glichen k\u00f6nnte. \u201eUm das zu \u00fcberpr\u00fcfen, haben wir 49 Patientinnen und Patienten innerhalb der ersten Woche nach einem AMI mit verschiedenen bildgebenden Verfahren untersucht\u201c, sagt Dr. Johanna Diekmann, Ober\u00e4rztin an der Klinik f\u00fcr Nuklearmedizin und Erstautorin der Studie.<\/p>\n<h4>Tracer machen Abl\u00e4ufe im Herzen sichtbar<\/h4>\n<p>Neben Magnetresonanztomographie (MRT) und Myokardperfusionsbildgebung (MPI), also einer nuklearmedizinischen Untersuchung, welche die Durchblutung des Herzmuskels zeigt, nutzen die Forschenden auch hochaufl\u00f6sende Positronen-Emissions-Tomografie (PET) in Kombination mit Computertomografie (CT). Dabei setzten sie sogenannte Radiotracer ein, um die genauen Abl\u00e4ufe nach einem Herzinfarkt zu untersuchen. Die winzigen Sp\u00fcrsubstanzen sind f\u00fcr kurze Zeit schwach radioaktiv und lassen sich im PET\/CT sichtbar machen. In den K\u00f6rper injiziert, heftet sich der Tracer gezielt an die CXCR4-Bindungsstelle der wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen im Herzmuskel. Mittels PET-Scanner l\u00e4sst sich die Entz\u00fcndungsreaktion im Herzen so ohne zus\u00e4tzlichen Eingriff direkt und r\u00e4umlich genau darstellen. Ein weiterer Vorteil der nicht-invasiven Bildgebung: Das Tracer-Verfahren beeinflusst die Reaktion im K\u00f6rper nicht und verf\u00e4lscht damit auch nicht das Messergebnis.<\/p>\n<h4>Individuelles Risiko absch\u00e4tzen<\/h4>\n<p>Der Ansatz zeigte, dass die CXCR4-Hochregulation \u00fcber die eigentliche Kernregion des Herzinfarktes hinausgeht. \u201eDie Entz\u00fcndungen betreffen auch die Randbereiche und f\u00fchren zum Umbau der linken Herzkammer, der schlie\u00dflich in eine Herzschw\u00e4che m\u00fcnden kann\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Tobias K\u00f6nig, leitender Oberarzt an der Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie. \u201eIm PET\/CT k\u00f6nnen wir direkt sehen, ob eine \u00fcberschie\u00dfende Entz\u00fcndung vorliegt und wie schwerwiegend sie ist.\u201c W\u00e4hrend herk\u00f6mmliche Bildgebungsverfahren wie MPI und Herz-MRT vorwiegend das Ausma\u00df der unumkehrbaren Gewebesch\u00e4den erfassen, zeigt das PET\/CT die genauen Abl\u00e4ufe der Entz\u00fcndungsreaktion, die den Heilungsprozess steuert. Erg\u00e4nzt das CXCR4-spezifische PET die bildgebenden Untersuchungen, k\u00f6nnen die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte feststellen, welche Patientinnen und Patienten eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige oder anhaltende Entz\u00fcndung aufweisen, die auf einen ung\u00fcnstigen Umbau der linken Herzkammer und eine Herzinsuffizienz hinweisen kann. \u201eDiese Informationen k\u00f6nnten uns in Zukunft helfen, das individuelle Risiko f\u00fcr eine Herzschw\u00e4che abzusch\u00e4tzen und speziell auf den Patienten abgestimmte Therapien anzubieten\u201c, sagt der Kardiologe.<\/p>\n<p>Die langj\u00e4hrige Kooperation der beiden Kliniken hat die personalisierte Medizin bei Herzinfarkt-Betroffenen jetzt schon entscheidend vorangebracht. Nuklearmedizinerin Dr. Diekmann ist sich sicher, dass die CXCR4-PET-Technik bildgesteuerte Behandlungsstrategien erleichtern werde, so dass die Nuklearmedizin k\u00fcnftig eine aktive Rolle bei der \u00dcberwachung und Behandlung von Herzinfarkten spielen k\u00f6nne.<\/p>\n<p><strong>Service:<\/strong><\/p>\n<p>Die Originalarbeit \u201cCXCR4 PET\/CT Predicts Left Ventricular Recovery 8 Months After Acute Myocardial Infarction\u201d finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/jnm.snmjournals.org\/content\/early\/2025\/09\/18\/jnumed.125.270807\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Text: Kirsten P\u00f6tzke<\/strong><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-pSJxW wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"ndrvisiteherzinsuffizienzursachensymptomediagnostikundtherapie\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"ndrvisiteherzinsuffizienzursachensymptomediagnostikundtherapie\" tabindex=\"0\">NDR Visite: Herzinsuffizienz: Ursachen, Symptome, Diagnostik und Therapie<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>Videobeitrag zum Thema &#8220;Herzinsuffizienz: Ursache, Symptome, Diagnose und Therapie&#8221;<\/p>\n<p>Zu dem Bericht gelangen Sie <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ratgeber\/gesundheit\/Herzinsuffizienz-Symptome-Diagnose-und-Therapie,herzschwaeche113.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier.<\/strong><\/a><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-Zr8twe wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"profbauersachsbeindr1niedersachsenvisitezumthemakoronareherzkrankheit\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"profbauersachsbeindr1niedersachsenvisitezumthemakoronareherzkrankheit\" tabindex=\"0\">Prof. Bauersachs bei NDR1 Niedersachsen Visite zum Thema &quot;Koronare Herzkrankheit&quot;<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>Den Audiobeitrag hierzu k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.ardaudiothek.de\/episode\/urn:ard:episode:63aaa50a59966393\/\"><strong>hier<\/strong><\/a> h\u00f6ren.<\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-11tNbc wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"geballteswissenrundumschwangerschaftsbedingteherzschwche\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"geballteswissenrundumschwangerschaftsbedingteherzschwche\" tabindex=\"0\">Geballtes Wissen rund um schwangerschaftsbedingte Herzschw\u00e4che<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>\u00dcbersichtsartikel zu PPCM in \u201eThe Lancet\u201c bringt \u00e4rztliche Community und Hebammen auf den neuesten Stand.<\/p>\n<div class=\"news-detail__media\">\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Copyright: Karin Kaiser\/MHH\" src=\"https:\/\/www.mhh.de\/fileadmin\/mhh\/presse\/MHH_Insight\/2025\/2025-02-99_P_PPCM.jpg\" alt=\"Eine Frau und ein Mann im wei\u00dfen Kittel stehen vor der bunten Darstellung eines Herzens und neben der Silhouette einer Schwangeren.\" width=\"2480\" height=\"1654\" \/><\/div>\n<p class=\"news-img-caption\">Haben das aktuelle Wissen zur schwangerschaftsbedingten Herzschw\u00e4che (PPCM) zusammengefasst: Professorin Dr. Denise Hilfiker-Kleiner und Professor Dr. Johann Bauersachs. Copyright: Karin Kaiser\/MHH<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Die peripartale Herzschw\u00e4che (PPCM) ist eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, die zuvor herzgesunde Frauen wenige Wochen vor oder nach der Geburt eines Kindes treffen kann. Dabei kommt es zu einer stark eingeschr\u00e4nkten Pumpleistung der linken Herzkammer. PPCM betrifft eine unter 1.500 bis 2.000 Schwangeren. Sie ereilt Betroffene ohne Vorwarnung und kann binnen kurzer Zeit zu schwerem Herzversagen und sogar zum Tode f\u00fchren. Die Anzeichen \u00e4hneln Beschwerden, die gegen Ende einer Schwangerschaft und kurz nach einer Entbindung h\u00e4ufiger vorkommen: Abgeschlagenheit, Atemnot, Husten, Gewichtszunahme, besonders durch Wassereinlagerungen in Lunge und Unterschenkeln, sowie Herzrasen. PPCM wird daher oft nicht erkannt und tritt vermutlich h\u00e4ufiger auf als angenommen.<\/p>\n<p>Ein \u00dcbersichtsartikel \u00fcber den aktuellen Wissensstand zu Genetik, Krankheitsentwicklung, diagnostischem Vorgehen und Behandlung von PPCM soll das nun \u00e4ndern und PPCM st\u00e4rker in das Bewusstsein von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten vor allem aus den Fachrichtungen Allgemeinmedizin, Gyn\u00e4kologie und Kardiologie sowie Hebammen r\u00fccken. Dar\u00fcber hinaus enth\u00e4lt die \u00dcbersicht einen neuartigen Risiko-Score zur Vorhersage der Erholung des Herzens sowie Informationen zu den Risiken und Ergebnissen einer Folgeschwangerschaft. Der Beitrag ist in \u201eThe Lancet\u201c ver\u00f6ffentlicht, einer der weltweit angesehensten medizinischen Fachzeitschriften. Zum Autorenkreis geh\u00f6ren Professor Dr. Johann Bauersachs, Direktor der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/kliniken-und-spezialzentren\/klinik-fuer-kardiologie-und-angiologie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie<\/a>\u00a0der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), und MHH-Pr\u00e4sidentin Professorin Dr. Denise Hilfiker-Kleiner, die das Forschungsfeld vor mehr als 20 Jahren an der MHH etabliert hat.<\/p>\n<h4><strong>Eindeutiger Nachweis per Ultraschall<\/strong><\/h4>\n<p>\u201ePPCM ist eine Erkrankung mit erheblichen gesundheitlichen Auswirkungen bei M\u00fcttern und Neugeborenen\u201c, betont Professor Bauersachs. \u201eNur die H\u00e4lfte der betroffenen Frauen erreicht innerhalb von sechs Monaten nach Auftreten der Symptome eine vollst\u00e4ndige Erholung des Herzmuskels.\u201c Mit Hilfe eines Herz-Ultraschalls und bestimmter Markerproteine im Blut l\u00e4sst sich die Erkrankung nachweisen. Die eingeschr\u00e4nkte Pumpleistung der linken Herzkammer, in der Fachsprache linksventrikul\u00e4re systolische Dysfunktion genannt, ist dabei entscheidend f\u00fcr die Diagnose. \u201eEine PPCM liegt vor, wenn die Auswurfleistung der linken Herzkammer unter 45 Prozent liegt\u201c, stellt der Kardiologe fest. So lassen sich gleichzeitig andere Ursachen f\u00fcr Herzinsuffizienz ausschlie\u00dfen, wie vorbestehende Kardiomyopathie, Herzklappenerkrankungen oder angeborene Herzfehler. Rechtzeitig behandelt, erholt sich das Herz oft vollst\u00e4ndig, es kann jedoch auch eine Herzschw\u00e4che zur\u00fcckbleiben. \u201eDie Behandlung mit dem Abstillmedikament Bromocriptin zus\u00e4tzlich zur Therapie mit \u00fcblicherweise bei Herzschw\u00e4che eingesetzten Medikamenten ist dabei eine vielversprechende Behandlungsoption\u201c, sagt Professorin Hilfiker-Kleiner.<\/p>\n<h4><strong>Folgeschwangerschaft m\u00f6glich<\/strong><\/h4>\n<p>Auch eine Folgeschwangerschaft ist bei PPCM-Patientinnen mit einem vertretbaren Risiko m\u00f6glich \u2013 allerdings nur, wenn die Patientinnen weiterhin von einem erfahrenen, interdisziplin\u00e4ren medizinischen Team betreut werden und eine angemessene medikament\u00f6se Behandlung erhalten. \u201eDas ist etwa in unserer Klinik der Fall, dem europaweit f\u00fchrenden PPCM-Zentrum\u201c, stellt Professor Bauersachs fest. In einer\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/interdisziplinaere-zentren\/zentrum-fuer-seltene-erkrankungen\/behandelte-erkrankungsbereiche\/b-zentrum-peripartale-kardiomyopathie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spezialambulanz<\/a>\u00a0werden Patientinnen in einem multiprofessionellen Team aus den Bereichen Kardiologie, Geburtsmedizin und Neonatologie betreut. Die Erkrankung wird in der Klinik nicht nur behandelt, sondern ist auch einer ihrer Forschungsschwerpunkte mit einem sehr gro\u00dfen PPCM-Register mit Langzeit-Daten und Biomaterialien von mehr als 200 Patientinnen.<\/p>\n<p><strong>Die Originalarbeit<\/strong>\u00a0\u201ePeripartum Cardiomyopathy\u201d finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/journals\/lancet\/article\/PIIS0140-6736(25)01451-5\/fulltext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Text: Kirsten P\u00f6tzke<\/strong> <br \/>Zum Artikel gelangen Sie <a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/presse-news\/geballtes-wissen-rund-um-schwangerschaftsbedingte-herzschwaeche\"><strong>hier.<\/strong><\/a><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-ZnSPl7 wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"weltherztagherzerkrankungenprventionbleibttrotzmedizinischerfortschritteunerlsslich\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"weltherztagherzerkrankungenprventionbleibttrotzmedizinischerfortschritteunerlsslich\" tabindex=\"0\">Weltherztag: Herzerkrankungen: Pr\u00e4vention bleibt trotz medizinischer Fortschritte unerl\u00e4sslich<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>Der Weltherztag ist eine weltweite Aktion der World Heart Federation (WHF) und soll Aufmerksamtkeit f\u00fcr Herzerkrankungen schaffen. Denn trotz medizinischer Fortschritte bleiben kardiovaskul\u00e4re Erkrankungen weltweit eine der h\u00e4ufigsten Todesursachen.<br \/>Das Ziel also: Herz-Kreislauf-Erkrankungen ins \u00f6ffentliche Bewusstsein r\u00fccken und zeigen, wie wichtig Pr\u00e4vention ist. Der Weltherztag will Menschen jeden Alters dazu ermutigen, ihre Herzgesundheit selbst in die Hand zu nehmen \u2013 durch Aufkl\u00e4rung, Bewegung, gesunde Ern\u00e4hrung und regelm\u00e4\u00dfige Vorsorge.<br \/>Prof. Bauersachs und unsere Klinik wurden anl\u00e4sslich des Weltherztags von Sat.1 Regional besucht, den Videobeitrag k\u00f6nnen Sie <strong><a href=\"https:\/\/www.sat1regional.de\/herzerkrankungen-praevention-bleibt-trotz-medizinischer-fortschritte-unerlaesslich\/\">hier<\/a><\/strong> anschauen.<\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-25fcvh wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"wirkstoffausrotemfingerhuthilftbeiherzschwche\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"wirkstoffausrotemfingerhuthilftbeiherzschwche\" tabindex=\"0\">Wirkstoff aus rotem Fingerhut hilft bei Herzschw\u00e4che<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>Multizentrische MHH-Studie DIGIT-HF weist deutlich positive Wirkung von Digitoxin bei Herzinsuffizienz nach. Ergebnisse aus zehn Jahren Forschung mit mehr als 1200 Teilnehmenden haben die Sicherheit und Wirksamkeit des Herzglykosides bei Menschen mit HFrEF-Diagnose eindeutig best\u00e4tigt.<\/p>\n<div class=\"news-detail__media\">\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mhh.de\/fileadmin\/mhh\/presse\/MHH_Insight\/2025\/2025-08-99_P_BMBF-DIGIT-HF-Studie-1200px.jpg\" alt=\"Zwei M\u00e4nner im wei\u00dfen Kittel stehen vor einem Foto mit rotem Fingerhut und halten Tabletten-Blister in der Hand.\" width=\"1200\" height=\"801\" \/><\/div>\n<p class=\"news-img-caption\">Fingerhut hilft bei Herzschw\u00e4che: Die Kardiologen Professor Dr. Udo Bavendiek (links) und Professor Dr. Johann Bauersachs haben die lebensverl\u00e4ngernde Wirkung von Digitoxin erstmals wissenschaftlich nachgewiesen. Copyright: pixabay, Karin Kaiser\/MHH<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Seit mehr als 200 Jahren wird Digitalis aus den Bl\u00e4ttern des roten Fingerhuts zur Behandlung der Herzschw\u00e4che eingesetzt. Zu dieser Wirkstoffgruppe der Herzglykoside z\u00e4hlt auch das Medikament Digitoxin. Auch wenn es Hinweise f\u00fcr den Nutzen von Digitalis bei Herzschw\u00e4che gab, ist es erst jetzt wissenschaftlich einwandfrei erwiesen, dass Digitoxin einen deutlich positiven Effekt bei einer Herzschw\u00e4che aufgrund einer verminderten Pumpfunktion und einer unzureichenden Entleerung der linken Herzkammer hat \u2013 in der Fachsprache HFrEF (Heart Failure with Reduced Ejection Fraction) genannt. Zehn Jahre lang haben Forschende um Professor Dr. Johann Bauersachs, Direktor der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/kliniken-und-spezialzentren\/klinik-fuer-kardiologie-und-angiologie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie<\/a>\u00a0der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), und Oberarzt Professor Dr. Udo Bavendiek in einer klinischen Studie mit mehr als 1200 Teilnehmenden den Wirkstoff gr\u00fcndlich auf seine Sicherheit und Wirksamkeit hin untersucht.<\/p>\n<p>Nun ist die von ihnen koordinierte, gro\u00dfangelegte DIGIT-HF-Studie, an der \u00fcber 50 Zentren in Deutschland, \u00d6sterreich und Serbien beteiligt waren, abgeschlossen und liefert ein eindeutiges Ergebnis: Eine Zusatztherapie mit Digitoxin verringert bei Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener HFrEF die Sterblichkeit und die Anzahl der Krankenhausaufenthalte wegen Herzinsuffizienz. Die Ergebnisse sind im \u201eNew England Journal of Medicine\u201c ver\u00f6ffentlicht worden, einer der weltweit f\u00fchrenden medizinischen Fachzeitschriften. Zeitgleich wurden sie Ende August 2025 auf dem Kongress der Europ\u00e4ischen Gesellschaft f\u00fcr Kardiologie in Madrid in der sogenannten Hot Line-Session vorgestellt, wo neue klinische Studien pr\u00e4sentiert werden, die bedeutende Ver\u00e4nderungen f\u00fcr die Behandlungsergebnisse von Patienten versprechen.<\/p>\n<h4><strong>Bisher kein Wirknachweis nach wissenschaftlichen Standards<\/strong><\/h4>\n<p>Unser Herz ist ein Hochleistungsmotor. Etwa 70-mal schl\u00e4gt es pro Minute und pumpt in dieser Zeit rund f\u00fcnf Liter Blut durch unsere Gef\u00e4\u00dfe. Dabei versorgt es den K\u00f6rper mit lebenswichtigem Sauerstoff und mit N\u00e4hrstoffen. Ist diese Pumpleistung dauerhaft vermindert, spricht die Medizin von chronischer Herzschw\u00e4che oder Herzinsuffizienz. In Deutschland sind etwa vier Millionen Menschen betroffen. Atemnot, geringe Belastbarkeit, Wassereinlagerungen bis hin zur Unbeweglichkeit und schwere Rhythmusst\u00f6rungen sind die Folge. Die Erkrankung ist eine der h\u00e4ufigsten Ursachen daf\u00fcr, dass Menschen ins Krankenhaus eingewiesen werden m\u00fcssen oder sogar an den Folgen sterben. Noch bis etwa 2020 standen Digitalis-Pr\u00e4parate auf der Produktionsliste gro\u00dfer Pharmakonzerne. Aktuell wird Digitoxin nur noch als Nachahmerpr\u00e4parat, als sogenanntes Generikum, produziert. \u201eEs ist aber in Deutschland weiterhin das am h\u00e4ufigsten verwendete Digitalispr\u00e4parat \u2013 bisher allerdings ohne einen wissenschaftlich erwiesenen Wirknachweis\u201c, stellt Professor Bavendiek fest.<\/p>\n<h4><strong>Einsatz auch bei gest\u00f6rter Nierenfunktion<\/strong><\/h4>\n<p>Der ist nun erbracht. \u201eIn der DIGIT-HF-Studie haben wir Patientinnen und Patienten untersucht, bei denen die \u00fcblichen Therapien ausgereizt sind\u201c, sagt Professor Bauersachs. \u201eDass wir bei diesen sehr gut vorbehandelten Studienteilnehmenden mit der Digitoxin-Zusatzbehandlung eine so deutliche Verbesserung erzielen konnten, hat uns selbst \u00fcberrascht.\u201c Zu den \u00fcblichen Medikamenten bei Herzinsuffizienz geh\u00f6ren etwa Beta-Blocker und Hemmstoffe des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems, die \u00fcberschie\u00dfend aktivierte Hormonkaskaden hemmen und so das Herz entlasten, sowie entw\u00e4ssernde Mittel (Diuretika). Gegen akute Rhythmusst\u00f6rungen helfen zudem Defibrillatoren, die als Implantat in den K\u00f6rper der Patienten eingesetzt werden. Seit 2021 werden in Deutschland auch sogenannte SGLT-2-Hemmer eingesetzt, die urspr\u00fcnglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen wurden, aber auch bei allen Formen der Herzinsuffizienz positive Effekte entfalten. Dank der DIGIT-HF-Studie k\u00f6nnte Digitoxin nun eine weitere feste S\u00e4ule bei der Behandlung von Menschen mit HFrEF-Diagnose werden.<\/p>\n<p>Bisherige klinische Studien wurden nahezu ausschlie\u00dflich mit dem ebenfalls zu den Herzglykosiden geh\u00f6renden Wirkstoff Digoxin durchgef\u00fchrt. Der Einsatz von Digoxin ist aber bei einer gest\u00f6rten Nierenfunktion \u2013 dies ist bei Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz h\u00e4ufig der Fall \u2013 nur begrenzt m\u00f6glich, da es nahezu ausschlie\u00dflich \u00fcber die Niere ausgeschieden wird. \u201eBei Digitoxin liegt der Fall jedoch anders\u201c, erkl\u00e4rt Professor Bavendiek. Denn Digitoxin wird bei einer gest\u00f6rten Nierenfunktion entsprechend vermehrt \u00fcber Leber und Darm ausgeschieden. Das bereits zugelassene Medikament ist somit auch f\u00fcr vorbelastete Patienten mit Nierenschw\u00e4che gut einsetzbar.<\/p>\n<h4><strong>Sicher und kosteng\u00fcnstig<\/strong><\/h4>\n<p>Zudem konnten die Ergebnisse der DIGIT-HF-Studie die Bef\u00fcrchtung entkr\u00e4ften, Digitoxin sei f\u00fcr bestimmte Patientengruppen mit Herzschw\u00e4che gef\u00e4hrlich und k\u00f6nne zum Tod f\u00fchren. \u201eRichtig dosiert ist Digitoxin eine sichere Therapie bei Herzinsuffizienz und eignet sich auch zur Frequenzkontrolle bei Vorhofflimmern, wenn Beta-Blocker allein nicht ausreichen\u201c, betont Professor Bavendiek. Ein weiterer Vorteil des Medikaments klingt banal, ist aber angesichts steigender Kosten im Gesundheitssystem durchaus interessant: Digitoxin ist ein Centartikel und drastisch g\u00fcnstiger als andere Medikamente gegen Herzinsuffizienz. Basierend auf den bisherigen Studiendaten haben die Herzspezialisten bereits Empfehlungen f\u00fcr eine einfache und sichere Dosierung erarbeitet. W\u00e4hrend fr\u00fcher oft 0,1 Milligramm Digitoxin verordnet wurden, liegen die aktuellen Empfehlungen bei 0,07 Milligramm pro Tag oder sogar noch weniger. Die DIGIT-HF-Studie konnte zeigen, dass bei dieser Dosierung ohne Sicherheitsprobleme Sterblichkeit und Krankenhausaufnahmen wegen Herzinsuffizienz vermindert wurden.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber DIGIT-HF<\/strong><\/h4>\n<p>Die DIGIT-HF-Studie ist eine multizentrische und internationale klinische Studie unter der Leitung der Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie der MHH mit Beteiligung des Instituts f\u00fcr Biometrie, des Instituts f\u00fcr Klinische Pharmakologie sowie des Zentrums f\u00fcr Klinische Studien (ZKS) und in Kooperation mit Kliniken aus Deutschland, \u00d6sterreich und Serbien. Sie startete 2015 und wurde finanziell unterst\u00fctzt vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF, heute: Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt, BMFTR), der Braukmann-Wittenberg-Herz-Stiftung und der Deutschen Herzstiftung mit insgesamt rund sieben Millionen Euro.<\/p>\n<p><strong>Die Originalarbeit<\/strong>\u00a0\u201eDigitoxin in Patients with Heart Failure and Reduced Ejection Fraction\u201c finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nejm.org\/doi\/full\/10.1056\/NEJMoa2415471?query=featured_home\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Text: Kirsten P\u00f6tzke<\/strong><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-1hvImg wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"neuehoffnungbeibluthochdruckexpertesiehtgroespotenzial\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"neuehoffnungbeibluthochdruckexpertesiehtgroespotenzial\" tabindex=\"0\">Neue Hoffnung bei Bluthochdruck? Experte sieht gro\u00dfes Potenzial<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <div class=\"content__info-new clearfix content-padding\">\n<div class=\"content__info__author clearfix\">\n<div data-mod-name=\"authornamelist\" data-mod-nojs=\"\">Von\u00a0<address class=\"authornamelist__item\"><a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/autor\/marie-illner-32893790\" data-brain-zone=\".41362238.content.author_1\" data-component-path=\"content.author_1\" data-component-name=\"link.editorial\" data-brained=\"true\" data-click-tracking=\"true\">Marie Illner<\/a><\/address><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"article-body content-padding\">\n<p class=\"content__description\" data-speakable=\"\">Ein neues Medikament k\u00f6nnte Millionen Menschen helfen: Denn es ist f\u00fcr Menschen, die unter Bluthochdruck leiden \u2013 einer der typischen Volkskrankheiten. Ein Mediziner erkl\u00e4rt, wie es wirkt und wie er sein Potenzial einsch\u00e4tzt.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Millionen Menschen haben Bluthochdruck. Bei manchen dieser Patienten ist der Blutdruck auch dann noch zu hoch, wenn sie bereits die maximal vertr\u00e4gliche Dosis von mehreren verschiedenen Medikamentenklassen einnehmen. Man spricht dann von resistentem Blutdruck.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Genau f\u00fcr diese Patientengruppe gibt es nun neue Hoffnung: Ein Wirkstoff namens Baxdrostat lieferte in ersten Studien vielversprechende Ergebnisse. An der Studie nahmen rund 250 Menschen mit Bluthochdruck teil. Ihr Blutdruck sank um bis zu 20,3 mmHg. Nach sehr vielversprechenden Zwischenergebnissen wurde die Studie vorzeitig gestoppt. Sie wurde\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nejm.org\/doi\/full\/10.1056\/NEJMoa2507109\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-brain-zone=\".41362238.content.textlink_1\" data-component-path=\"content.textlink_1\" data-component-name=\"link.external\" data-brained=\"true\" data-click-tracking=\"true\">im &#8220;New England Journal of Medicine&#8221; vorgestellt<\/a>.<\/p>\n<div class=\"teaser-full\">\n<div class=\"teaser teaser-article__full no-label\" data-block-name=\"content.teaser_1\" data-item-position=\"1\" data-item-source=\"cms\" data-article-id=\"cmd:39638146\" data-mod-name=\"newteaser\" data-inited=\"true\" data-newteaser-init=\"true\">\n<figure class=\"teaser__imagewrapper\"><picture><source srcset=\"https:\/\/i0.web.de\/image\/960\/39637960%2cpd=2%2cf=responsive169-w300\/fisch.webp 300w,https:\/\/i0.web.de\/image\/960\/39637960%2cpd=2%2cf=responsive169-w450\/fisch.webp 450w,https:\/\/i0.web.de\/image\/960\/39637960%2cpd=2%2cf=responsive169-w600\/fisch.webp 600w\" type=\"image\/webp\" media=\"(min-width: 768px)\" sizes=\"300px\" \/><source srcset=\"https:\/\/i0.web.de\/image\/960\/39637960%2cpd=2%2cf=responsive169-w150\/fisch.webp 150w,https:\/\/i0.web.de\/image\/960\/39637960%2cpd=2%2cf=responsive169-w300\/fisch.webp 300w\" type=\"image\/webp\" media=\"(max-width: 767px)\" sizes=\"150px\" \/><\/picture><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<p data-speakable=\"\">Normalerweise kombiniere man bei der Behandlung von Bluthochdruck mehrere Medikamente, erkl\u00e4rt Johann Bauersachs. Dabei k\u00e4men \u00fcblicherweise ein Blutdrucksenker vom Typ Angiotensin-Rezeptor-Blocker (ARB), ein Calciumkanalblocker (CCB) und ein leichtes Entw\u00e4sserungsmittel zum Einsatz.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Nicht immer aber reiche das. &#8220;Manche Menschen haben einen Bluthochdruck, der sich schwer einstellen l\u00e4sst. H\u00e4ufig ist daran das Hormon Aldosteron beteiligt&#8221;, sagt Bauersachs. Das Hormon sorgt daf\u00fcr, dass der K\u00f6rper Salz und Wasser speichert \u2013 dadurch steigt der Blutdruck.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">&#8220;Um so einen resistenten Bluthochdruck zu behandeln, gibt es spezielle Medikamente, die die Wirkung von Aldosteron blockieren. Diese hei\u00dfen Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten&#8221;, erkl\u00e4rt der Mediziner. Ein bekanntes Medikament dieser Art ist Spironolacton. &#8220;Das Problem ist, dass manche Patienten Spironolacton nicht gut vertragen. M\u00e4nner k\u00f6nnen zum Beispiel Brustwachstum entwickeln und der Kaliumspiegel im Blut kann zu hoch werden, was ebenfalls gef\u00e4hrlich sein kann&#8221;, sagt Bauersachs.<\/p>\n<div class=\"teaser-full\">\n<div class=\"teaser teaser-article__left\" data-block-name=\"content.teaser_2\" data-item-position=\"1\" data-item-source=\"cms\" data-article-id=\"cmd:40970964\" data-mod-name=\"newteaser\" data-inited=\"true\" data-newteaser-init=\"true\">\n<figure class=\"teaser__imagewrapper\"><picture><source srcset=\"https:\/\/i0.web.de\/image\/940\/40973940%2cpd=1%2cf=responsive169-w300\/blutdruck-messen.webp 300w,https:\/\/i0.web.de\/image\/940\/40973940%2cpd=1%2cf=responsive169-w450\/blutdruck-messen.webp 450w,https:\/\/i0.web.de\/image\/940\/40973940%2cpd=1%2cf=responsive169-w600\/blutdruck-messen.webp 600w\" type=\"image\/webp\" media=\"(min-width: 768px)\" sizes=\"300px\" \/><source srcset=\"https:\/\/i0.web.de\/image\/940\/40973940%2cpd=1%2cf=responsive169-w150\/blutdruck-messen.webp 150w,https:\/\/i0.web.de\/image\/940\/40973940%2cpd=1%2cf=responsive169-w300\/blutdruck-messen.webp 300w\" type=\"image\/webp\" media=\"(max-width: 767px)\" sizes=\"150px\" \/><\/picture><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<p data-speakable=\"\">Baxdrostat soll da nun Abhilfe schaffen: Es geh\u00f6rt zu einer neuen Medikamentenklasse, die sich Aldosteron-Synthase-Inhibitoren nennt, kurz ASI. &#8220;Diese setzen an einer ganz anderen Stelle als die bisherigen Medikamente an&#8221;, sagt Bauersachs. Sie w\u00fcrden die Bildung von Aldosteron in der Nebenniere vermindern. Das bislang verwendete Spironolacton wiederum setzt am Rezeptor des Aldosterons an. Einfacher gesagt: Wenn Aldosteron ein Schl\u00fcssel ist, blockiert das bisherige Medikament das Schloss, damit das Hormon nicht mehr wirken kann.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Das neue Medikament hingegen verhindert, dass Aldosteron \u00fcberhaupt hergestellt wird \u2013 es setzt also eine Stufe fr\u00fcher an. &#8220;Die Hoffnung ist, dass es dadurch weniger Nebenwirkungen gibt&#8221;, sagt Bauersachs. In der Studie kam es \u00fcberwiegend zu milden Nebenwirkungen, darunter etwa Harnwegsinfektionen, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Jetzt folgen sogenannte Phase-3-Studien. &#8220;Das hei\u00dft, die entscheidenden Studien kommen noch, in denen ein Medikament \u2013 in der Regel bei mehreren tausend Patienten \u2013 zeigen muss, ob es wirksam und sicher ist&#8221;, sagt Bauersachs. Er sieht aber Potenzial in der neuen Medikamentenklasse. &#8220;Lange war es gar nicht m\u00f6glich, am Aldosteron selbst anzusetzen&#8221;, sagt er. Der Grund: Das Enzym, das Aldosteron herstellt, ist sehr eng mit dem Enzym verwandt, das Cortisol herstellt. &#8220;Wenn man versucht hat, Aldosteron zu hemmen, hat man bislang immer Cortisol mitgehemmt. Ein Mangel an Cortisol wiederum ist ebenfalls gef\u00e4hrlich&#8221;, so der Experte.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Nun sei es aber gelungen, die Wirkung so selektiv zu gestalten, dass man nur das Enzym f\u00fcr Aldosteron hemme. &#8220;Wenn man Aldosteron hemmt, kann es dazu kommen, dass es zu viel Kalium im Blut gibt. Das ist aber eine erwartbare Nebenwirkung und die Nebenwirkungen erscheinen immer noch milder als beim Spironolacton&#8221;, meint Bauersachs.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Gerade f\u00fcr schwer einstellbaren Bluthochdruck k\u00f6nnte das Medikament aus seiner Sicht einen wirklichen Fortschritt bedeuten. Denn: &#8220;Bluthochdruck ist einer der wichtigsten und am besten behandelbaren Risikofaktoren f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen.&#8221; Bei Frauen seien bereits leichte Blutdruckerh\u00f6hungen mit vermehrten kardiovaskul\u00e4ren Ereignissen wie Herzinfarkt, Herzinsuffizienz oder Schlaganfall verbunden. &#8220;Bluthochdruck wird oft nicht ernst genug genommen&#8221;, warnt er.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Lesen Sie den Artikel <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/gesundheit\/hoffnung-bluthochdruck-experte-grosses-potenzial-41362238\"><strong>hier<\/strong><\/a>.<\/p>\n<\/div>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-Z22elRg wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"mhh-kardiologienimmtmodernisiertesherzkatheterlaborinbetrieb\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"mhh-kardiologienimmtmodernisiertesherzkatheterlaborinbetrieb\" tabindex=\"0\">MHH-Kardiologie nimmt modernisiertes Herzkatheterlabor in Betrieb<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <main id=\"main\" role=\"main\">\n<div class=\"frame frame-default frame-type-news_newsdetail frame-layout-0\">\n<article class=\"news-detail news-detail--events\">\n<div class=\"news-detail__block\">\n<div class=\"news-detail__body\">\n<p>Nach Umbauarbeiten: Neues Ger\u00e4t bietet Top-Technik zur minimal-invasiven Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauferkrankungen.<\/p>\n<div class=\"news-detail__media\">\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Copyright: Karin Kaiser\/MHH\" src=\"https:\/\/www.mhh.de\/fileadmin\/mhh\/presse\/MHH_Insight\/2025\/2025-07-16_P_Neues_Herzkatheterlabor_1.jpg\" alt=\"F\u00fcnf M\u00e4nner stehen an einer Herzkatheteranlage.\" width=\"2835\" height=\"1890\" \/><\/div>\n<p class=\"news-img-caption\">Begeistert von der neuen Technik: MHH-Vizepr\u00e4sident Professor Dr. Frank Lammert, Dr. Dominik Berliner, Professor Dr. Johann Bauersachs, Michael Raasch, Bereichsleiter Infrastruktur, und Dr. Tobias K\u00f6nig. Copyright: Karin Kaiser\/MHH<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Das Herzkatheterlabor ist das Kernst\u00fcck der modernen Kardiologie. Dort k\u00f6nnen beispielsweise krankhafte Ver\u00e4nderungen der Herzkranzgef\u00e4\u00dfe, Defekte der Herzklappen und St\u00f6rungen der Herzfunktion festgestellt werden. Die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/kliniken-und-spezialzentren\/klinik-fuer-kardiologie-und-angiologie\">Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie<\/a>\u00a0der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ging jetzt mit einem modernisierten Herzkatheterlabor an den Start. \u201eMit der neuen Anlage sind wir auf dem aktuellsten Stand der Technik. Dadurch k\u00f6nnen wir unseren Patientinnen und Patienten eine Vielzahl an modernen minimal-invasiven diagnostischen und therapeutischen Verfahren anbieten\u201c, erkl\u00e4rt Klinikdirektor Professor Dr. Johann Bauersachs.<\/p>\n<h4><strong>Von Untersuchung bis Notfallversorgung<\/strong><\/h4>\n<p>Die Klinik verf\u00fcgt \u00fcber drei Herzkatheterlabore mit unterschiedlichen minimal-invasiven Schwerpunkten. In dem erneuerten Herzkatheterlabor 1 werden haupts\u00e4chlich Koronarangiografien und Aufdehnungen von verengten Gef\u00e4\u00dfen durchgef\u00fchrt. Dabei schieben die Kardiologinnen und Kardiologen einen Katheter \u00fcber einen Zugang am Handgelenk oder in der Leiste durch die Gef\u00e4\u00dfe bis zum Herzen vor. Mithilfe von R\u00f6ntgenkontrastmittel k\u00f6nnen sie die Herzkranzgef\u00e4\u00dfe untersuchen und feststellen, ob sie verengt, verkalkt oder verschlossen sind. Ist das der Fall, k\u00f6nnen sie oft schon w\u00e4hrend der gleichen Untersuchung wieder f\u00fcr freien Blutfluss sorgen, indem sie eine feine Gef\u00e4\u00dfst\u00fctze, auch Stent genannt, einsetzen. Unbehandelt k\u00f6nnen verengte oder verschlossene Herzkranzgef\u00e4\u00dfe zu Durchblutungsst\u00f6rungen des Herzmuskels und sogar zum Herzinfarkt f\u00fchren. Dar\u00fcber hinaus werden im Herzkatheterlabor 1 auch Herzklappendefekte auf minimal-invasive Weise korrigiert. Und nicht zuletzt versorgen die Herzfachleute dort Notf\u00e4lle \u2013 zum Beispiel bei einem akuten Herzinfarkt oder nach einer Wiederbelebung. Daf\u00fcr steht ein Kardiologie-Team an allen Tagen des Jahres rund um die Uhr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h4><strong>Schnellere Diagnosen, effektivere Behandlungen<\/strong><\/h4>\n<p>Knapp zwei Monate dauerten die Umbauarbeiten und die Installation der neuen Herzkatheteranlage. Jetzt freut sich das ganze Team \u00fcber komplett renovierte R\u00e4ume und die modernen M\u00f6bel, vor allem \u00fcber das neue Ger\u00e4t. \u201eEs liefert eine hervorragende Bildqualit\u00e4t, arbeitet mit weniger R\u00f6ntgenstrahlen und h\u00e4lt viele Spezialwerkzeuge bereit, mit denen wir auch komplexe Erkrankungen der Herzkranzgef\u00e4\u00dfe behandeln k\u00f6nnen\u201c, schw\u00e4rmt Dr. Tobias K\u00f6nig, der die Herzkatheterlabore der MHH gemeinsam mit Dr. Dominik Berliner leitet. Bei dem neuen Ger\u00e4t handelt es sich um eine Anlage mit zwei R\u00f6ntgenr\u00f6hren, die nicht nur schnellere Diagnosen und effektivere Behandlungen erm\u00f6glicht, sondern auch schonender f\u00fcr die Patientinnen und Patienten ist. \u201eWir ben\u00f6tigen weniger Kontrastmittel, das ist gerade f\u00fcr Menschen mit vorgesch\u00e4digten Nieren ein gro\u00dfer Vorteil\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Berliner. Au\u00dferdem bietet das Ger\u00e4t die M\u00f6glichkeit, dreidimensionale Ultraschallbilder aus dem Inneren des Herzens in die Untersuchung zu integrieren. \u201eDadurch k\u00f6nnen wir uns einen noch besseren Eindruck von den Strukturen im Herz machen. Das ist sehr hilfreich bei der Reparatur von gesch\u00e4digten Herzklappen\u201c, erl\u00e4utert Dr. Berliner.<\/p>\n<h4><strong>Minimal-invasive Verfahren auf dem Vormarsch<\/strong><\/h4>\n<p>Bei der Diagnose und Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen spielen minimal-invasive Verfahren eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle. Heutzutage ist es h\u00e4ufig m\u00f6glich, defekte Herzklappen schonend per Katheter zu behandeln. Vor diesem Hintergrund sieht Professor Bauersachs die MHH-Kardiologie mit dem neuen Herzkatheterlabor zukunftsf\u00e4hig aufgestellt. \u201eSolche Neuerungen helfen uns, einen hohen Qualit\u00e4tsstandard zu halten und erfolgreich neue Verfahren zu etablieren.\u201c<\/p>\n<p>Text: Tina G\u00f6tting<strong><br \/><\/strong><a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/presse-news\/mhh-kardiologie-nimmt-modernisiertes-herzkatheterlabor-in-betrieb\">Zum Artikel<\/a><strong><br \/><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/main>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"lazyblock-akkordeon-ZFwRen wp-block-lazyblock-akkordeon\">\n<input id=\"mutterwerdentrotzschwangerschaftsbedingterherzschwche\" class=\"hide-akkordeon akkordeon-toggle\" type=\"checkbox\" tabindex=\"-1\">\n\n<div class=\"akkordeon-block\">\n  <div class=\"toggler\">\n    <label for=\"mutterwerdentrotzschwangerschaftsbedingterherzschwche\" tabindex=\"0\">Mutter werden trotz schwangerschaftsbedingter Herzschw\u00e4che<\/label>\n    <div class=\"akkordeon-bar\"><\/div>\n  <\/div>\n\n  <div class=\"akkordeon-content\">\n    <div class=\"akkordeon-inner-content\">\n      <p>MHH-Forschende ver\u00f6ffentlichen zwei neue Studien zur Behandlung mit Bromocriptin und zur M\u00f6glichkeit einer Folgeschwangerschaft bei Frauen mit PPCM.<\/p>\n<div class=\"news-detail__media\">\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Copyright: Karin Kaiser \/ MHH\" src=\"https:\/\/www.mhh.de\/fileadmin\/mhh\/presse\/MHH_Insight\/2025\/2025-02-99_P_PPCM.jpg\" alt=\"Eine Frau und ein Mann im wei\u00dfen Kittel stehen vor der bunten Darstellung eines Herzens und neben der Silhouette einer Schwangeren.\" width=\"2480\" height=\"1654\" \/><\/div>\n<p class=\"news-img-caption\">Seit Jahren f\u00fchrend in der Forschung zur schwangerschaftsbedingten Herzschw\u00e4che PPCM: Professorin Denise Hilfiker-Kleiner und Professor Dr. Johann Bauersachs. Copyright: Karin Kaiser\/MHH<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Die peripartale Herzschw\u00e4che (PPCM) ist eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, die zuvor herzgesunde Frauen wenige Wochen vor oder nach der Geburt eines Kindes treffen kann. Dabei kommt es aus ungekl\u00e4rten Gr\u00fcnden zu einer stark eingeschr\u00e4nkten Pumpleistung der linken Herzkammer. Die Klinik f\u00fcr Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist das europaweit f\u00fchrende PPCM-Zentrum und betreut in einer\u00a0<a href=\"https:\/\/www.mhh.de\/interdisziplinaere-zentren\/zentrum-fuer-seltene-erkrankungen\/behandelte-erkrankungsbereiche\/b-zentrum-peripartale-kardiomyopathie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spezialambulanz<\/a>\u00a0Patientinnen in einem multiprofessionellen Team aus den Bereichen Kardiologie, Geburtsmedizin und Neonatologie. Die Erkrankung wird in der Klinik nicht nur behandelt, sondern ist auch einer ihrer Forschungsschwerpunkte mit einem sehr gro\u00dfen PPCM-Register mit Daten und Biomaterialien von mehr als 200 Patientinnen. MHH-Pr\u00e4sidentin Professorin Denise Hilfiker-Kleiner hat das Forschungsfeld vor mehr als 20 Jahren an der MHH etabliert und zusammen mit Klinikdirektor Professor Dr. Johann Bauersachs und ihren Teams grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse \u00fcber PPCM ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>So fand Professorin Hilfiker-Kleiner mit ihrer Arbeitsgruppe bereits im Jahr 2007 heraus, dass bei den betroffenen Frauen das Stillhormon Prolaktin in ein gef\u00e4\u00dfsch\u00e4digendes Spaltprodukt zerlegt wird, welches die Herzgef\u00e4\u00dfe sch\u00e4digt und dadurch eine Herzschw\u00e4che bewirkt. Diverse Pilotstudien und Fallberichte deuteten darauf hin, dass die Blockade von Prolaktin mit dem Abstillmedikament Bromocriptin die Heilung von PPCM beg\u00fcnstigt. Zehn Jahre sp\u00e4ter konnte \u00fcber eine wissenschaftliche Studie gezeigt werden, dass die Gabe von Bromocriptin \u00fcber sieben Tage zus\u00e4tzlich zur Herzinsuffizienztherapie ausreichend ist. Neben neuen Therapiem\u00f6glichkeiten besch\u00e4ftigen sich die Forschenden mit der Frage, wie hoch das Risiko f\u00fcr ein Wiederauftreten oder Fortschreiten der Herzinsuffizienz bei M\u00fcttern ist, die nach einer PPCM erneut schwanger werden.<\/p>\n<p>Zu beiden Themen haben Professorin Hilfiker-Kleiner und Professor Bauersachs nun neue Untersuchungen im Fachmagazin \u201eEuropean Heart Journal\u201c ver\u00f6ffentlicht. Die eine Studie belegt die gute Wirksamkeit der Behandlung mit Bromocriptin als Erg\u00e4nzung der \u00fcblichen Therapie der Herzschw\u00e4che, ohne dass sich dadurch das Risiko f\u00fcr eine Thrombose erh\u00f6ht. Die zweite zeigt, dass selbst f\u00fcr Frauen mit leichter fortbestehender Herzschw\u00e4che eine Folgeschwangerschaft bei engmaschiger kardiologischer Betreuung m\u00f6glich ist.<\/p>\n<h4><strong>Bromocriptin verbessert Herzgesundheit<\/strong><\/h4>\n<p>PPCM betrifft eine unter 1.500 bis 2.000 Schwangeren. Die lebensbedrohliche Erkrankung des Herzens ereilt Betroffene ohne Vorwarnung und kann binnen kurzer Zeit zu schwerem Herzversagen und sogar zum Tode f\u00fchren. Die Symptome \u00e4hneln Beschwerden, die gegen Ende einer Schwangerschaft und kurz nach einer Entbindung h\u00e4ufiger vorkommen: Abgeschlagenheit, Atemnot, Husten, Gewichtszunahme, besonders durch Wassereinlagerungen in Lunge und Beinen, sowie Herzrasen. PPCM wird daher oft nicht erkannt und tritt vermutlich h\u00e4ufiger auf als angenommen. Mit Hilfe eines Herz-Ultraschalls und bestimmter Markerproteine im Blut l\u00e4sst sich die Herzschw\u00e4che jedoch eindeutig nachweisen. Rechtzeitig behandelt, erholt sich das Herz oft vollst\u00e4ndig, es kann jedoch auch eine Herzschw\u00e4che zur\u00fcckbleiben.<\/p>\n<p>\u201eBromocriptin ist zus\u00e4tzlich zur Therapie mit \u00fcblicherweise bei Herzschw\u00e4che eingesetzten Medikamenten eine vielversprechende Behandlungsoption bei PPCM\u201c, sagt Professorin Hilfiker-Kleiner. \u201eIn einem gro\u00dfen weltweiten PPCM Register mit 552 PPCM-Patientinnen haben wir die Wirksamkeit best\u00e4tigt und gezeigt, dass Bromocriptin die Herzgesundheit der M\u00fctter eindeutig verbessert.\u201c Fallberichte \u00fcber ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Gef\u00e4\u00dfverstopfungen unter einer Behandlung mit dem Abstillmedikament best\u00e4tigten sich hingegen nicht. \u201eDiese Daten bekr\u00e4ftigen nicht nur die Wirksamkeit, sondern auch die Sicherheit unseres Therapieansatzes\u201c, erkl\u00e4rt die PPCM-Expertin.<\/p>\n<h4><strong>Risiko f\u00fcr Folgeschwangerschaft niedriger als erwartet<\/strong><\/h4>\n<p>In der zweiten Studie ging es um die Frage, ob Frauen mit PPCM von einer erneuten Schwangerschaft generell abzuraten ist. Teilnehmende waren Patientinnen des globalen PPCM-Registers der Europ\u00e4ischen Gesellschaft f\u00fcr Kardiologie. \u201eWir haben in fr\u00fcheren Untersuchungen gezeigt, dass Patientinnen, die mit einer noch stark reduzierten Herzfunktion wieder schwanger werden, ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr eine Verschlechterung der Pumpfunktion des Herzens bei einer Folgeschwangerschaft haben\u201c, sagt Professor Bauersachs. \u201eIn der aktuellen Studie haben wir jedoch festgestellt, dass das Risiko der M\u00fctter, schwer zu erkranken oder gar zu versterben, niedriger war als erwartet.\u201c Selbst bei Frauen, die nach der Geburt weiterhin an einer leichten Herzschw\u00e4che litten, verschlechterte sich der Zustand des Herzens nicht nach erneuter Schwangerschaft.<\/p>\n<p>\u201eDie Daten unserer neuesten Studie deuten darauf hin, dass nicht nur bei erholter, sondern auch bei leicht eingeschr\u00e4nkter Herzfunktion eine Folgeschwangerschaft bei PPCM-Patientinnen mit einem vertretbaren Risiko m\u00f6glich zu sein scheint\u201c, sagt Professor Bauersachs. Diese Lockerung k\u00f6nne allerdings nur in Betracht gezogen werden, wenn die Patientin weiterhin von einem erfahrenen, interdisziplin\u00e4ren medizinischen Team betreut werde und eine angemessene medikament\u00f6se Behandlung erhalte. \u201eIn unserer Spezialambulanz ist das der Fall, dort betreuen wir solche Frauen seit Jahren erfolgreich\u201c, betont Professor Bauersachs.<\/p>\n<p><strong>Die Originalarbeit<\/strong>\u00a0zur Bromocriptin-Wirksamkeit \u201cBromocriptine treatment and outcomes in peripartum cardiomyopathy: the EORP PPCM registry\u201d finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/eurheartj\/advance-article\/doi\/10.1093\/eurheartj\/ehae559\/7739744\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Die Originalarbeit<\/strong>\u00a0zu den Risiken einer Folgeschwangerschaft nach PPCM \u201eSubsequent pregnancies in women with peripartum cardiomyopathy: prospective longitudinal data from the global ESC EORP PPCM Registry\u201d finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/eurheartj\/advance-article\/doi\/10.1093\/eurheartj\/ehaf006\/8010207?searchresult=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Text: Kirsten P\u00f6tzke<\/strong><\/p>    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Presseartikel aus 2025 Das Pressearchiv h\u00e4lt eine Vielzahl interessanter Berichte f\u00fcr Sie bereit.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":1297,"menu_order":111,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"block":"%5B%5D","footnotes":""},"class_list":["post-5663","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5663","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5663"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5663\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6529,"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5663\/revisions\/6529"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mhh-kardiologie.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5663"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}